Chronik
Auch die Jugendgruppe, die unter der Leitung von Dieter Bercher stand, wurde in das Geschehen der Aktiven integriert. Einen Tagesausflug brachte die Abteilung Kadelburg am 1. 9. 1974 in das Appenzellerland, wo bei herrlichstem Wetter gewandert werden konnte. Weitere Ausflüge wurden in den folgenden Jahren durchgeführt.Zu Hilfe eilen mußte auch die Abteilung Kadelburg im Juni 1975, als ein Unwetter den Klettgau heimsuchte.In einer Ausschußsitzung wurde nach heftigen Diskussionen beschlossen ein Fahrzeugfunkgerät bei einem Finanzierungseigenanteil von 4000. - DM anzuschaffen. Die Anschaffung von vier Funkalarmempfängern aus eigenen Mitteln wurde in der Hauptversammlung am 15. Januar 1977 beschlossen. Ebenfalls wurde beschlossen, daß bei unentschuldigtem Fehlen der Proben 5 DM zu entrichten sind. Es wurde sich davon einbesserer Probenbesuch versprochen. In der Hauptversammlung der Gesamtwehr am 5. November 1977 stellte sich Kommandant Schleicher nicht mehr zur Wahl. Dieter Bercher wurde als neuer Kommandant gewählt. Sein Stellvertreter wurde Werner Gauss aus Rheinheim. Dies hatte zur Folge, daß Dieter Bercher sein Amt als Abteilungsleiter abgab. Für Ihn wurde Adolf Kaiser am 17 Dezember 1977 gewählt. Sein Stellvertreter wurde Fritz Wieser.In der Nacht zum 20. März 1978 wurde über Funk Alarm ausgelöst. Der Stricklegraben trat infolge Hochwasser über sein Ufer. Ähnliche Vorfälle gab es auch zukünftig.Zu einem Dachstuhlbrand wurde die Abteilung Kadelburg in der Nacht vom 20. auf den 21.August 1979 über Funk und Sirene in die Rheinstrasse zur Familie Strauch gerufen.Durch die schnelle Entdeckung des Feuers und die Alarmierung konnte größerer Schaden vermieden werden.Ebenfalls nachts vom 8. auf den 9. September 1979 wurde die Abteilung Kadelburg zu einem Zimmerbrand in den Kindergarten gerufen. Nur unter Atemschutz konnte dem Brand entgegengetreten werden. Trotz Proben und Einsätzen kam die Kameradschaftspflege nicht zu kurz. Sei es beim Bergfest, bei Geschicklichkeits- tunieren der Gesamtwehr, bei Werksbesichtungen oder beiAusflügen und sonstigen Aktivitäten, es wurde immer auf ein harmonisches Verhältnis geachtet. Auch das Stellen einer Tanne beim ersten Nachwuchs oder das Kränzein anläßlich der Hochzeit eines Feuerwehrkameraden sind nur einige der vielen Aktivitäten neben des Feuerwehrdienstes.Einen außergewöhnlichen Einsatz erlebte die Abteilung Kadelburg am 8. Juli 1980. DasFähreseil war gerissen und die Fähre machte sich mit Passagieren und Kapitän Maibauer rheinabwärts davon. Mit Hilfe des Bootes der Waldshuter Feuerwehr konnte die Fähre auf Höhe des Ettikoner Hofes gerettet und die Besatzung ans trockene Ufer gebracht werden. Zu einem Großeinsatz wurde die Gesamtwehr am 18. Juni 1981 zum AusschiedlungshofHottinger nach Reckingen gerufen. Einen starken Anstieg an Verkehrsunfällen verzeichnete die Gesamtwehr Küssaberg in den 80-er Jahren zwischen Ettikon und Reckingen. Oftmals mußten Verletzte gerettet und auch tötlich verletzte Personen geborgen werden. In der Hauptversammlung am 7. Januar 1983 wurde Adolf Kaiser als Abteilungsleiter bestätigt, sowie Hans Maier als neuer Stellvertreter gewählt.Im Mai 1983 nahmen zwei Gruppen aus Kadelburg an den Kreiswettkämpfen in Luttingen um das bronzene Abzeichen teil. In den folgenden Jahren wurden neben Bronze auch zweimal das silberene Abzeichen erreicht. Für eine Goldgruppe reichte es in den 80-er Jahren auspersoneller Sicht her nicht mehr. Am 29. Juli 1983 konnte das durch Kamerad Lothar Matthä vermittelte Tanklöschfahrzeug TLF24/45 bei der ESSO- Raffinerie in Karlsruhe abgeholt werden. Im Laufe des Jahres wurdees gründlichst renoviert und leistet seither brav seinen wertvollen Dienst in Küssaberg. Seinen Standort hat es in Kadelburg gefunden.
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Einen Großeinsatz bescherte uns der 26. Juli 1984. Durch einen Blitzschlag mittags um 12Uhr getroffen stand das Ökonomiegebäude von Josef Preis in Flammen. Trotz Einsatz aller Abteilungen und der Drehleiter aus Waldshut konnte eine Zerstörung desÖkonomiegebäudes nicht verhindert werden. Das Großvieh konnte bis auf ein paar Schweine gerettet werden. Die Auf räumungsarbeiten dauerten zwei Tage an.Um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden mußten alle Feuer-wehrkameraden,insbesondere die Neuzugänge den Truppmannlehrgang auf Kreisebene absolvieren. Großen Wert wurde auf alle Grund- und Fachlehrgänge gelegt.In der Hauptversammlung am 5. Januar 1985 trat Abteilungsleiter Adolf Kaiser aus beruflichen Gründen zurück. Hans Maier, bisheriger Stellvertreter wurde zum Abteilungsleiter gewählt. Zum neuen Stellvertreter wurde Gerd Bercher gewählt. Im Jahre 1985 fiel die feuerwehrtechnische Betreuung des Ortsteils Ettikon in den Aufgabenbereich der Abteilung Kadelburg. Eine Grundaus- stattung wurde für die neugeschaffeneGerätegarage beschafft. Außerdem wurden verstärkt Männer im Ortsteil Ettikon zum Eintritt in die Feuerwehr geworben.Viele Stunden mühseliger Arbeit machte ein Feuer am 13. Dezember 1987 zunichte, als derKüssaberger Schlauchtrockenturm auf dem Gelände der Fa. Dynamit Nobel abbrannte.Hans Maier nahm seine erneute Wahl zum Abteilungsleiter am 9. Januar 1988 an, ebensosein Stellvertreter Gerd Bercher.In der Nacht des 18. Juli 1989 stand die Lagerhalle der Fa. Roga im Industriegebiet in Flammen. Trotz Einsatz aller Abteilungen konnte die Halle nicht gerettet werden.Zu einem Katastopheneinsatz nach Todtmoos mußte auch die Abteilung Kadelburg am 15. Februar 1990 ausrücken, als Tauwetter den Schwarzwaldgemeinden zusetzte.Eine neue Aktivität führte die Abteilung Kadelburg 1991 ein. Eine zweitägige Skiausfahrt indie Schweiz machte den Anfang einer Reihe von schönen Skiausfahrten in den folgendenJahren.In der Nacht des 12. Dezembers 1992 wurde die Wehr zu einem Gebäudebrand in die Bergstraße gerufen. Durch den raschen Einsatz auch der Abteilungen Dangstetten und Rheinheim konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden.In der Hauptversammlung am 9. Januar 1993 legte Hans Maier nach acht Jahren sein Amt als Abteilungsleiter nieder. Als neuer Abteilungsleiter wurde Gerd Bercher, zu seinem Stellvertreter Achim Probst gewählt. Beide führen ihre Ämter im Jubiläumsjahr 1998 noch.Nach über 10-jähriger Pause machte die Abteilung Kadelburg mit ihrer Altersabteilung imOktober 1993 einen Tagesausflug nach Luzern. Einen der bisher schlimmsten Unwettereinsätze erlebte die Wehr Ende Januar 1995. Nach tagelangen Regenfällen rutschte ein Hang im Freudenspiel ab und erzeugte eine bisher nichtgekannte Schlammlawine. Mit Hilfe des THWs und Soldaten mußte der Großteil der Aufräumarbeit von Hand erledigt werden. Auch die anderen Abteilungen waren im Einsatz. Bereits im Jahr 1995 beschäftigte sich die Abteilung Kadelburg intensiv mit der Ersatzbe-schaffung ihres mittlerweile veralteten Löschfahrzeuges LF8. Mehrere Vorführungen, Ausstellungen und Feuerwehren wurden besucht. Unzählige Stunden wurde beraten und diskutiert, bis Ende 1996 der Gemeinderat grünes Licht zur Bestellung eines Fahrzeuges LF8/6 der Fa. Ziegler gab. Doch bis zu dessen Auslieferung am 9. Dezember 1997 kam, galt es noch einige Hürden zu überwinden. Das 1970 von den damaligen Kameraden erbaute Gerätehaus war zu klein für das neue Fahrzeug. So wurde von August 97 bis Januar 98 in über 1600 Stunden Eigenleistung durch die Abteilung Kadelburg das Nebengebäudeabgerissen und komplett neu errichtet.Am 9. Dezember 1997 war es dann soweit. Eine zehnköpfige Gruppe unter der Leitung von Abteilungsleiter Gerd Bercher holte das neue Fahrzeug LF8/6 auf MAN-Allradfahrgestell bei der Fa. Ziegler in Giengen a. d. Brenz ab. |
Kommandant Armand Maier wurde nach über 20-jährigem Kommando zum Brandmeister befördert.
Im Mai 1971 nahm eine Gruppe unter der Leitung von Dieter Bercher an den Wettkämpfen anläßlich der 100-Jahr-Feier der Feuerwehr Dangstetten teil und erreichte das bronzene Abzeichen.
Die Altersabteilung 1998
Sie bestand aus 9 ehemaligen aktiven Feuerwehrmännern, welche auch noch bei Einsätzen, wenn Not am Mann war mithalfen Schlimmers zu verhüten. Bei den kameradschaftlichen Anlässen faszinierten sie die Jungen immer wieder mit Erlebnissen aus vergangenen Tagen. Auch ihre Ehefrauen waren voll integriert und gern gesehene Gäste.
von IL n. re. Dieter Bercher; Wilhelm Groß; Erwin Faller; Werner Rotzinger; Anton Etspüler; Fredi Bercher;
Egon Küpfer; Fritz Wieser und Armand Maier.