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Chronik

Ein Übergreifen des Brandes auf das Wohngebäude wurde verhindert.In der Hauptversammlung vom 6. Januar 1982 im Gasthaus Römerhof wurde Peter Amann zum Abteilungsleiter gewählt. Erst in einer späteren Mitgliederversammlung konnte Michael Schmidt zum Stellvertreter gewählt werden.Anlaß zum Feiern gab es am 6. Februar 1982. Ein Richtfest stand auf dem Programm, vorausgegangen war der Umbau des Gerätehauses in mehreren Etappen. Nach der Auflösung des „Milchhäusles" wurde dieses zum Gerätehaus umfunktioniert, eine Erweiterung erfuhr dieser Umbau nach der Auflö-
sung der Gemeinschaftsgerrieranlage. Nach vielen Arbeitsstunden hatte die Feuerwehr endlich ein komplettes „Zuhause".In diesem Jahr beteiligte sich die Feuerwehr erstmals am Straßenfest im St-Anna-Weg. Dadurch und durch den Erlös aus «den zweimal jährlich stattfindenden Altmaterial- und Papiersammlungen konnte die Kameradschafts- kasse aufgestockt werden.So wurden auch 1982 wieder mit Mitteln aus der Kameradschaftskasse Funkalarmempfänger und ein Handsprechfunkgerät erworben. Doch auch die kameradschaftlichen Anlässe benötigten finanzielle Mittel, wiez.B. die mit Begeisterung angenommenen 2-tägigen Ausflüge, 1981 erstmals an die Mosel im 2-Jahres-Rhythmus folgten Ausflüge nach München, ins kleine Walsertal,nach Mellau, ins Inntal, nach Speyer, Vorarlberg und Hamburg.Gesellige Höhepunkte gab es immer wieder bei Familiengrillfesten, Kameradschaftsabenden, Geschicklichkeitsturnieren,Hochzeiten oderbei einem neueren Brauchtum, dem Maibaumstellen bei der Ankunft eines neuen Erdenbürgerseines Feuerwehrangehörigen.Schließlich gründete man 1982 auch eine Altersabteilung. Die somit entstandene Lücke in der aktiven Mannschaft konnte mit 10 jungen Nachwuchskräften ergänzt werden.Durch intensive Probentätigkeit, Besuch von Lehrgängen, Schulungen, Kursen usw. wurde der Leistungsstand der Feuerwehr Küssaberg und damit auch der Ab- teilung Dangstetten stets auf hohem Niveau gehalten, sowie durch dieTeilnahme an Leistungswettkämpfen, die mit einer hohen Anzahl Proben absolviert wurden. In den Jahren 1973 bis 1995 wurden einmal das goldene, 5mal das silberne und 4 mal das bronzene Leistungsabzeichen erkämpft.In der Hauptversammlung vom 6. Januar 1984 wurde nach 21-jähriger Zugehörigkeit Heinz von Roth verabschiedet, da er seinen Wohnsitz nach Lauchringen wechselte. Er war lange Jahre Gruppenführer und Abteilungsleiter.Am 26. Juli 1984 wurde durch Blitzschlag das Anwesen Preis in Kadelburg in Brand gesetzt.Das Feuer zerstörte den gesamten Ökonomieteil und Teile des Wohngebäudes.Unsere Abteilung war mit Atemschutz im Gebäude im Einsatz, sowie bei der Löschwasserversorgung vom nahegelegenen Rhein.In der Haupt- versammlung der Feuerwehr Küssaberg am 27. Oktober 1984 wurde Johann Schleicher zum Ehrenmitglied der Feuerwehr Küssaberg er-nannt. Er'war seit 1965 Kommandant der Feuerwehr Dangstetten und seit 1973 mehrere Jahre Kommandant der Feuerwehr Küssaberg.Am 12.April 1985 gab es eine Altpapiersammlung besonderer Art. Nach dem Fund von ca. 60000,- DM zwischen Altpapierbündeln herrschte einige Aufregung.

Es handelte sich jedoch nicht um eine anonyme Spende. Die Polizei ermittelte den rechtsmäßigen Besitzer. Die ehrlichen Finder erhielten den gesetzlichen Finderlohn; der Feuerwehr blieb der Erlös aus dem Altpapier und eine Spende der Finder.Im Laufe der Zeit veränderten sich die Aufgaben der Feuerwehr. Einsätze zur Rettung von eingeklemmten Personen aus verunfallten Fahrzeugen wurden zahlreicher. So beschloß man, den bestehenden Rettungssatz zu erweitern. Es wurde ein Anhänger gekauft und von Feuerwehrangehörigen so ausgebaut,daß die zur technischen Hilfeleistung notwendigen Geräte wie hydraulischeSchere und Spreizer, Notstrom- und Beleuchtungsanlage, optimal untergebracht werden konnten. Die Ausbildung wurde nach den neuen Anforderungen ausgerichtet.
Immer größere Anforderungen wurden auch an die Atemschutzgeräteträgergestellt. Mit der Anschaffung von neuen Geräten und der aktuellen Ausbildung im neuen Übungsraum der Feuerwehr Waldshut-Tiengen, wurde man
den Anforderungen gerecht.Am 8. Januar 1988 standen Neuwahlen auf der Tagesordnung der Hauptver-
sammlung im Gasthaus Römerhof. Der bisherige Abteilungsleiter Peter Amann kandidierte nicht mehr für dieses Amt. Michael Schmidt wurde zum Abteilungsleiter und Gerhard Roder zum Stellvertreter gewählt.
In diesem Jahr wurde in Küssaberg eine Jugendfeüerwehr gegründet. 1990 konnten somit erstmals ehemalige Jugendfeuerwehrahgehörige, darunter auch eine Frau, in unserer Abteilung ihren Dienst antreten.Zu einem Katastropheneinsatz wurde am 15. Februar 1990 auch unsere Feuerwehr alarmiert. Nach starken Regenfallen, die zu einer raschen Schneeschmelzeführten, wurde im ganzen Kreisgebiet die Hochwasserlage sehr angespannt.
Unsere Wehr wurde unter anderem inTodtmoos eingesetzt. Es galt, abgedecKte Dächer zu decken und überflutete Häuser auszupumpen. Ein Radlader mußte jedoch zuvor Geröllmassen von der Straße räumen, um den Einsatzfahrzeugen die Durchfahrt zu ermöglichen.Das jährliche Heringsessen am Rosenmontag wurde 1991 nicht durchgeführt,da wegen des Golfkrieges in diesem Jahr die Fasnacht ausgefallen war.Während eines Einsatzes am 22. Juli 1991 im Lebensmittelmarkt Gersbacher in Rheinheim wurde der Brand des Anwesens Bruno Roder an der RecKingerstraße gemeldet. Das Gebäude brannte beim Eintreffen der Feuerwehr lichterloh und wurde stark zerstört. Noch am nächsten Tag mußten immer wieder Brandnester in Strohballen abgelöscht werden.Am 8. Januar 1993 wurde in der Hauptversammlung im Gerätehaus Udo Kaiser neben Michael Schmidt zum Abteilungsleiter-Stellvertreter gewählt.Am 8. und 9.Oktober 1994 stellten die Feuerwehr und der Musikverein gemeinsam ihre restaurierten Fahnen der Öffentlichkeit vor.Bei der Veranstaltung „die Feuerwehr Küssaberg stellt sich vor" am 27. August 1995 nahm unsere Feuerwehr zusammen mit den anderen Abteilungen teil. Die Veranstaltung fand eine gute Resonanz.Bereits 1994 wurde mit der Planung zum 125-jährigen!iJubiläumsfest begonnen. Die Festlichkeiten sollen in einem Festzelt, verbunden mit Festumzug und Leistungswettkämpfen stattfinden.

 

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