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Chronik

Man führte wieder eine Vereinskasse ein, und besetzte verschiedene Ämter neu.Die Feuerwehrschutzabgabe wurde auf 20,- DM festgelegt.Die Sturrnwache rückte im Winter 1965/66 fünfmal wegen Hochwasser aus.Sie war jährlich meist mehrmals wegen Sturm, Gewitter und Überschwemmungen im Einsatz.Im Mai 1966 nahm man an den Leistungs- wettkämpfen in der Ober- und Unterstufe teil. Durch harte Proben schaffte es die Gruppe in der Oberstufe, mit 500 Punkten auf den ersten Platz zu kommen sowie in der Unterstufe mit 497Punkten auf Platz 3. Dies war ein großartiger Erfolg und zeigte, daß die Feuerwehr ihre Krise glänzend überstanden hatte.Am 2. Mai 1968 rückte man zu einem Verkehrsunfall mit Autobrand aus. Für das folgende Jahr plante man eine Fasnachtsveranstaltung mit Tombola, um die Vereinskasse aufzubessern.Für 1969 sah die Gemeinde zur Anschaffung von Uniformen und Geräten 3000,-DM vor. Der Bürgermeister wies gleichzeitig auch auf eine notwendige Mindestausstattung u.a. für den Atemschutz hin. Die Zusammenarbeit seitens der Gemeinde und der Feuerwehr funktionierte bestens.Durch Mitgliederwerbung versuchte man, Nachwuchskräfte in die Feuerwehrzu bekommen. Von den 34 aktiven leisteten derzeit 11 Männer bereits über 25Jahre Dienst.Im Juni beteiligte sich erneut eine Gruppe, darunter 4 junge Kameraden, mit Erfolg an den Leistungswettkämpfen nach neuen Richtlinien in Jestetten.In der Generalversammlung, am 11. April 1970, beförderte Kreisbrandmeister Friedmann Kommandanten Johann Schleicher auf Grund seiner Verdienste zum Oberlöschmeister.In den folgenden Monaten investierte man viel Zeit für die Planung des bevor-stehenden 100 jährigen Stiftungsfestes. Dangstetten wurde als Austragungsort für die Wettkämpfe ausgewählt. Den Festtermin legte man auf den 21 .-24.Mai 1971. Man entschied sich, anstelle eines Festbuches zu einer Spendenaktion durch ein Rundschreiben an die Orts- bewohner, Geschäfte und Unternehmer in näherer Umgebung aufzurufen, mit der Bitte, um finanzielle Unterstützung, für die notwendige Anschaffung eines Löschfahrzeugs.Das Fest wurde zu einem großen Erfolg. 27 Feuerwehren und Spielmannszüge hatten sich angemeldet. Die vorbildliche Unterstützung der örtlichen Vereine, Einwohner und der Schulleitung stießen auf großes Lob. Der gewaltige Kassenzuwachs von 12000,-DM, mit dem man nicht gerechnet hatte, wurde der Gemeindeverwaltung für das neue Löschfahrzeug zur Verfügung gestellt.Nun konnte mit der Planung für die Fahrzeugbeschaffung begonnen werden.Man kam überein, ein LF8-TS anzuschaffen; es sollte im Mai 1973 geliefert werden.

Die Gemeindereform ließ im Jahr 1973 die neue Gemeinde Küssaberg entstehen. Die bislang selbständige Gemeinde Dangstetten wurde zum Ortsteil der Gesamtgemeinde Küssaberg. Somit erfuhr auch das Feuerwehrwesen eine
Änderung.Am 11. Mai 1973 fand die Gründung der Gesamtfeuerwehr Küssaberg statt.Unser bisheriger Kommandant Johann Schleicher wurde zum Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Küssaberg gewählt. In der am 30. Mai 1973 stattgefundenen Abteilungsversammlung wurden Heinz von Roth zum Abteilungsleiter und Kurt Fischer zu seinem Stellvertreter gewählt und waren Kraft ihres Amtes auch im Feuerwehrausschuß Küssaberg vertreten.Am 7. Juni 1973 war ein besonderer Tag für die Freiwillige Feuerwehr Dangstetten: Das neue Löschfahrzeug konnte in Bad Reichenhall abgeholtwerden. Bei der Einweihungsfeier am 8. September 1973, umrahmt vom Musikverein Dangstetten, wurde es der Bevölkerung vorgestellt. Lobende Worte erfuhren bei der Feier die vielen freiwilligen Spender, die einen wesentlichen Beitrag zum neuen Fahrzeug geleistet hatten. Eine Schauübung mit dem neuen Fahrzeug beendete die Feier.
Nach einem heftigen Unwetter am 23/24. Juni 1975 im Zollausschlußgebiet wurde Katastrophenalarm ausgelöst und erforderte auch den Einsatz unserer Feuerwehr. Unzählige Keller mußten ausgepumpt werden. Im Jahre 1977 wurden die ersten Funkalarmempfänger angeschafft; somit war erstmals eine Alarmierung der Feuerwehr ohne Sirene möglich. Um die Anschaffung mit eigenen Mitteln sicherzustellen, wurde sogar auf einen Ausflug verzichtet.Immer wieder gab es Diskussionen in den Reihen der Kameraden um Anschaffungen mit Mitteln aus der Kameradschaftskasse, so auch bei der Entscheidung um die Beschaffung eines kleinen Rlettungssatzes. Schließlich kam man überein, daß eine Fahrzeug- funkstation aus eigenen Mitteln beschafft wer-den sollte, wenn die Gemeinde die Kosten für den Rettungssatz tragen würde.Im Herbst 1978 wurde dann auch von Feuerwehrangehörigen das Fahrzeug umgebaut, um die Gerätschaften unterzubringen.Großen Anklang fanden immer wieder Besichtigungen von Firmen, Großbaustellen, Kraftwerken, Brauereien und Berufsfeuerwehren. So war auch am 3.Mai 1979 das Interesse groß, als unsere Abteilung zu Gast bei der Flughafenfeuerwehr in Kloten war. Am 18. Juni 1981 wurde die Feuerwehr nach Reckingen zum Einsatz gerufen.Das Ökonomiegebäude des Anwesens Hottinger stand in Vollbrand. Die meisten Tiere konnten gerettet werden.

 

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