Armand Maier wurde dann 1948 zum Kommandanten gewählt. Er besuchte im Dezemberselbigen Jahres einen Wehrführerlehrgang in Freiburg. Mit der Aufnahme der Frühjahrs- und Herbstproben normalisierte sich die Lage allmählich. Am 19. Oktober 1952 fand die Vorführung der Motorspritze TS8/8 statt, die ein Jahr später beschafft wurde. Einlangersehnter Wunsch ging in Erfüllung. Leider wurde der alte manuelleSpritzenwagen dafür in Zahlung gegeben. Anläßlich der Hauptversammlung am 4. November 1956 wurde Armand Maier für weitere fünf Jahre wiedergewählt. Als sein Stellvertreter wurde Erwin Faller im Amt bestätigt. Im Sommer des Jahres 1958 wurde die Wehr mit 10 neuen "Röcken" ausgestattet, dabeiwurde der Wunsch geäußert binnen eines Jahres die komplette Mannschaft damit auszurüsten.In den Abendstunden des 5. Augusts 1959 wurde die Wehr zu einem Heustockbrand beiFriedrich Hegmann gerufen, Nach längerer schweißreibender Arbeit gelang es den Heustock abzutragen, den Brandherd zu lokalisieren und zu löschen. Im Dezember 1960 konnte Udo Weber den Gruppenführerlehrgang an der Feuerwehrschulen Freiburg absolvieren. Im darauffolgenden Jahr am 4. Juni 1961 erreichte eine Gruppe der Feuerwehr Kadelburg bei Wettkämpfen in Waldshut den 3. Platz mit 490 von 500 möglichen Punkten. Am 3. November 1961 wurden Kommandant Maier und sein Stellvertreter Faller für weitere fünf Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Im Jahr 1962 wurde mit großer Eigenleistung der alteGeräteschuppen renoviert und ausgebaut. Auch die noch fehlenden Uniformröcke konnten indiesem Jahr beschafft werden. Zu einem Kellerbrand bei Familie Mücke wurde die Wehr im Oktober 1964 gerufen. Der Einsatz der Feuerwehr gestaltetesich infolge der starken Rauchentwicklung als äußerstschwierig und gefährlich. Es gelang dennoch den Brand zu löschen.Ohne spezielle Schutzausrüstung (Atemschutz) sind künftig solche Einsätze nicht mehr beherrschbar. Mit dieser Problematik mußte sich die Gemeinde auseinandersetzen. Dem Kaufvon zwei Atemschutzgeräten wurde zugestimmt, trotz des hohes Preises von 3000 DM. Am 23. März 1966 brach im unbewohnten landwirtschaftlichen Anwesen von AugustTritschler in der Rheinstraße ein Brand aus. Der Schutz der umliegenden Gebäude hatte oberstesGebot. Vorsorglich wurde die FeuerwehrTiengen alarmiert. Bereits fünf Tage später stand das Nachbargebäude in Flammen. Nur unter größten Anstrengungen konnte ein Katastrophe in der Rheinstraße vermieden werden. Als Dank für die geleistete Arbeit wurde von der NOKals Eigentümer der beiden Objekte der Betrag von DM 200 der Wehr überwiesen.In der Hauptversammlung am 17. Dezember 1966 wurden Kommandant Armand Maier, sein Stellvertreter Erwin Faller, sowie die Kameraden Eugen Bercher, Heinrich Bercher, Adolf Kaiser und Eugen Urban für 25-jährige aktive Tätigkeit durch Kreisbrandmeister Schmid aus Waldshut geehrt. Bei der anschließenden Wahl wurde das Führungsduo Maier/Fallerwiedergewählt. Der Kommandant äußerte den Wunsch der Anschaffung einesMotorfahrzeuges, um den ständig wachsenden Aufgaben gerecht werden zu können. Im Sommer des Jahres 1968 wurde erstmalig das "Bergfest" der Feuerwehr Kadelburg als Grillfest für die Kameraden und deren Frauen gefeiert. Dieser Brauch wird bis heute gepflegt. Anläßlich der Hauptversammlung am 16. November 1968 appellierte der neue Kreisbrandmeister Friedmann an die Gemeinde ein Löschfahrzeug LF8 zu beschaffen. Bürgermeister Küpfer stellte die fehlenden Räumlichkeiten zur Unterbringung als Gegenargument dar. Im Oktober 1969 besuchte Kamerad Dieter Bercher den Gruppenführerlehrgang in Bruchsal. In der Hauptversammlung am 17. Januar 1970 wurde Kamerad Erwin Bercher für 40-jährige,sowie Fredi Bercher und Wilhelm Groß für 25-jährige aktive Tätigkeit geehrt.
Kommandant Armand Maier wurde nach über 20-jährigem Kommando zum Brandmeister befördert.Am 28. Februar 1970 wurde mit dem Abbruch der Farrenstallscheune begonnen. In den folgenden acht Monaten konnte mit der Unterstützung der Feuerwehr durch hunderte Stunden Eigenleistung die neuen Räumlichkeiten errichtet werden. Im Herbst desselben Jahres konnte die Feuerwehr mit ihren bescheidenen Geräten in das neue Gerätehaus in derKirchstraße umziehen. Kommandant Armand Maier wurde nach über 20-jährigem Kommando zum Brandmeister befördert. Am 28. Februar 1970 wurde mit dem Abbruch der Farrenstallscheune begonnen. In den folgenden acht Monaten konnte mit der Unterstützung der Feuerwehr durch hunderteStunden Eigenleistung die neuen Räumlichkeiten errichtet werden.Im Herbst desselben Jahres konnte die Feuerwehr mit ihren bescheidenen Geräten in das neue Gerätehaus in der Kirchstraße umziehen.Im Mai 1971 nahm eine Gruppe unter der Leitung von Dieter Bercher an den Wettkämpfen anläßlich der 100-Jahr-Feier der Feuerwehr Dangstetten teil und erreichte das bronzene Abzeichen.Um die Anschaffung neuer Schutzanzüge zu ermöglichen führte die Feuerwehr Kadelburg 1971 eine Schrottsammlungdurch, von der 200DM derGemeinde zur Verfügung gestellt wurden.Am 17 November 1971 wurde Kommandant Maier einstimmig in seinem Amt bestätigt. Zu seinem neuen Stellvertreter wurde Dieter Bercher gewählt. Am 5. Dezember 1971 heulte die Sirene. Die Feuerwehr mußte das Rheinufer absuchen nach dem vermißten 5-jährigen Sohn der Familie van Kinderen. Er wurde erst am darauffolgendenTag mit Hilfe eines Bootes unweit der Unglücksstelle tot gefunden. Auf Anregung von Armand Maier und Dieter Bercher wurde am 10. Januar 1972 eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diskutiert wurde über die Gründung eines separaten Vereins, welcher "Wanderfreunde der Freiwilligen Feuerwehr Kadelburg" heißen sollte.Ziel war die Durchführung von Volksmärschen. Die 24 anwesenden Kameraden erklärten ihre Zustimmung hierzu. Insgesamt wurden von 1971-1981 zehn Volksmärsche durchgeführt, die sich auch international großer Beliebtheit erfreuten. Für die Organisatoren war dies jedes Jahr eine besondere Herausforderung um den bis zu jeweils 2500 teilnehmenden Wanderern einen Volksmarsch präsentieren zu können, der in unsererGegend nicht alltäglich war. Am 4. April 1973 war es endlich soweit. Das langersehnte Löschfahrzeug LF8 konnte von Armand Maier, Dieter Bercher und Fritz Wieser in Bad Friedrichshall abgeholt werden. Diefolgenden Monate waren durch das Üben mit dem neuen Fahrzeug geprägt. Aufgrund der Gemeindefusion wurde am 11. Mai 1973 die Freiwillige Feuerwehr Küssaberg gegründet. Die einzelnen Ortsfeuerwehren blieben als Abteilungen bestehen. Erster Komandant wurde Hans Schleicher aus Dangstetten. Sein Stellvertreter wurde Armand Maier,der auf eine Kandidatur als Gesamtkommandant verzichtete. Am 23. Juni 1973 wurde eine außerplanmäßige Hauptversammlung der neuen Abteilung Kadelburg einberufen Kommandant Armand Maier legte sein Amt nieder. Nach 25-jährigem aktivem Wirken übergab er die Verantwortung in jüngere Hände. Als Abteilungsleiter wurde Dieter Bercher, zu seinem Stellvertreter Adolf Kaiser jun. gewählt. Die Einweihung des neuen Fahrzeuges, verbunden mit der Einweihung des neu geschaffenen Gerätehauses, sowie die 50-Jahrfeier der Feuerwehr Kadelburg und der Ehrung ihres ehemaligen Kommandanten Armand Maier für 25 Jahre Kommandant wurden am 10.November 1973 gefeiert. Im Verlauf der Feierlichkeiten wurde Armand Maier zum Ehrenkommandanten ernannt. Die Gründung einer Altersabteilung, sowie die Bildung einer Jugendgruppe waren aktuelle Themen der Hauptversammlung 1974. Die Altersabteilung wurde im gleichen Jahr von Armand Maier aufgebaut.
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